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Es war einmal, vor gar nicht allzu langer Zeit, in einem kleinen, nordrhein-westfälischen Dorf…! Wie jedes Jahr wurde die Weihnachtskrippe in der Dorfkirche aufgebaut.

Es war Tradition und Ritual der Dorfkinder sie aufzubauen. Die Weihnachtskrippe war der Stolz des kleinen Dorfes; ein schönes, uraltes Kunstwerk mit Figuren ganz aus Porzellan. Eine seltene und äußerst wertvolle Weihnachtskrippe. Doch in diesem Jahr kam alles anders …

Ein einziger kurzer Augenblick, ein Moment der Unaufmerksamkeit, ein falscher Tritt und Jesus war zerbrochen beim Einrichten der Krippe. In 1000 Scherben zersprungen! Es herrschte Totenstille. Was nun? Ohne Jesus keine Krippe und ohne die Weihnachtskrippe war Weihnachten in diesem Dorf absolut undenkbar.

Was aber nun? Jesus war zerbrochen …

Da hatte eines der Kinder eine Idee. Es rannte schnell nach Hause und kam ganz aufgeregt und so schnell es konnte wieder zur Kirche zurück. In seiner Hand hatte es, etwa genauso groß wie der zerbrochene Jesus, einen Weihnachtsmann, einen Schokoladenweihnachtsmann, einen von denen, die so schön bunt in Aluminiumfolie verpackt waren !

„Legen wir doch statt Jesus den Weihnachtsmann in die Krippe,“ sagte das Kind, „wenn wir ihn mit etwas Stroh zudecken, dann fällt das doch überhaupt nicht auf und vielleicht merkt dann ja auch gar keiner, dass uns Jesus kaputt gegangen ist.“

Diese Weihnachtsgeschichte hat kein „happy end“, denn natürlich haben die Dorfbewohner es bemerkt. Jedem ist es sofort aufgefallen. Jedem, der zum Weihnachtsgottesdienst in die Kirche kam. Es war nicht zu übersehen, dass da kein Jesus in der Krippe lag. Und es wollte deshalb auch gar nicht so richtig Weihnachten werden in diesem Jahr in dem kleinen Dorf.

Ein Weihnachtsmann und obendrein noch einer aus Schokolade, ein solcher Weihnachtsmann, der kann doch Jesus nicht ersetzen.

Das Kind in der Krippe ist nicht austauschbar durch einen Weihnachtsmann.

Die Menschen in diesem Dorf hatten dafür ein sehr feines Gespür und zumindest in diesem Punkt erfassten die Dorfbewohner den großen Stellenwert Jesus für das Weihnachtsfest und waren besorgt, dass dieses seine eigentliche Bedeutung verlieren würde.

Doch jeder fragte sich, wie das Kind nur auf die Idee kommen konnte den zerbrochenen Jesus durch einen Nikolaus ersetzen zu wollen. Das war doch eigentlich ein unvorstellbarer Gedanke. Das Kind aber verstand die Welt nicht mehr. Es hatte eigentlich doch nur das getan, was überall sonst auch schon üblich war:

Der Weihnachtsmann ist für die meisten Menschen ein gängiger Ersatz für Jesus zur Weihnachtszeit geworden.

Weihnachtsmann und Nikolaus haben Jesus zur Advents- und Weihnachtszeit doch schon lange ersetzt und verdrängt und in der Osterzeit stehen Hasen und Eier im Mittelpunkt.

Leider !
Das möchte Sweetlord mit dem GoldJesus ändern !